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Klage gegen Apple wegen App-Tracking-Regeln

Klage gegen Apple wegen App-Tracking-Regeln

Das Unternehmen Apple sieht sich in London mit einer Klage über 2 Milliarden Pfund (2,7 Milliarden US-Dollar) konfrontiert. Sie wurde am 3. September 2026 beim Wettbewerbstribunal Competition Appeal Tribunal eingereicht. Die Klage wegen der App-Tracking-Regeln macht geltend, dass Apple externen Entwicklern strengere Bedingungen auferlegt als den eigenen Werbediensten.

Klage gegen Apple wegen App-Tracking-Regeln

Im Zentrum des Streits steht die Funktion App Tracking Transparency (ATT), die Apple am 26. April 2021 eingeführt hat. Drittanbieter-Apps müssen demnach Nutzer um Erlaubnis für das Tracking bitten. Die Klägerseite argumentiert, dass diese Regeln externe Entwickler stärker belasten als die Dienste des Unternehmens selbst. Über den Streit informierten startupfortune.com, insideretail.us sowie hausfeld.com.

Wer die Klage eingereicht hat und warum

Die Klage wird im Namen von Tausenden britischen App-Entwicklern über die Organisation ATT Collective Action Limited geführt. Dies geht aus Angaben von hausfeld.com hervor. Die Plattform verwies zudem auf Daten des britischen Ministeriums für Wissenschaft, Innovation und Technologie, wonach 70 % der Kleinunternehmen im Vereinigten Königreich weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigen.

Laut insideretail.us erklärte Ann Pope: „Dieser Schritt ist wichtig, um die Rechte britischer Unternehmen zu schützen, die von Apple abhängig sind, um sicherzustellen, dass die von Apple angewandten Regeln fair sind, und um die Verluste auszugleichen, die britische Unternehmen erlitten haben.“Gegenüber hausfeld.com äußerte sie: „Datenschutz ist ein wichtiger Verbraucherschutz, muss aber fair und auf eine Weise angewendet werden, die sicherstellt, dass Unternehmen jeder Größe zu gleichen Bedingungen konkurrieren können.“

Anknüpfung an älteren App-Store-Streit

Der neue Fall knüpft an eine Entscheidung des Tribunals vom vergangenen Oktober an, durch die Apple rund 1,5 Milliarden Pfund an App-Store-Provisionen zahlen musste. Das Unternehmen legt gegen diese Entscheidung Berufung ein. Bevor die aktuelle Klage verhandelt werden kann, muss sie zunächst zertifiziert werden.

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